Adresse:
Bahnstraße 31-33 in 63225 Langen

Fax: 06103 988 0539

Sprechzeiten:

Montag

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Dienstag

08:30 - 12:00
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Mittwoch

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Donnerstag

08:30 - 12:00
14:00 - 18:30

Freitag

08:30 - 12:30

In unserer Praxis werden Erkrankungen aus dem Neurologischen Fachgebiet behandelt

Unser Leistungsspektrum

Neurologen sind Ärzte, die sich um Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems und der Muskulatur kümmern.

Typische neurologische Erkrankungen sind z.B. Schlaganfall, Folgen von Hirnverletzungen (Unfall, Operation), Multiple Sklerose, Parkinson-Erkrankung, Demenz, Epilepsie, Hirntumoren, Schwindelsyndrome, Kopfschmerzen, aber auch Erkrankungen des peripheren Nervensystem – wie z.B. Polyneuropathien oder das Karpaltunnelsyndrom – und Muskelerkrankungen.

Die Grundlage jeder ärztlichen Behandlung ist das ausführliche Gespräch (Anamnese) und die neurologische Untersuchung.
 

Ergänzend zur Anamnese und der Untersuchung stehen verschiedene apparative diagnostischen Methoden zur Verfügung.

Folgende Untersuchungsmethoden bieten wir an:

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In der Anamnese werden die bisherige Krankheitsgeschichte und die bereits durchgeführte Diagnostik und Therapie erhoben.
Wichtig sind die Antworten auf die Fragen:

Welche Beschwerden haben Sie genau?
Wie lange und wie häufig haben Sie die Beschwerden? 

Gibt es Auslöser für die Beschwerden?
Welche Diagnostik wurde bisher durchgeführt?
Welche Therapie wurde bisher veranlasst?

Auch frühere oder fortbestehende (chronische) Erkrankungen und deren Therapie sind oftmals wichtig für das Verständnis der aktuellen Beschwerden.

Manche Krankheitsbilder kommen familär gehäuft vor, so dass Erkrankungen aus dem engeren Familienkreis (Eltern, Großeltern, Geschwister) wichtig sein können.

Auch die aktuelle soziale Situation, d.h. Beruf (z.B. starke berufliche Belastung, Schichtdienst, Arbeitslosigkeit), Familie (z.B. Probleme mit dem Partner oder den Kindern) und Freizeitaktivitäten (z.B. Hobbys, Sport, Freundeskreis) sind von Bedeutung damit wir uns ein umfassendes Bild von Ihnen machen können.

Sie helfen uns, wenn Sie unseren Patientenfragebogen bereits ausgefüllt zum Ersttermin mitbringen.

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Neben der Anamnese ist die neurologische Untersuchung eine der wichtigsten Schritte um zu einer Diagnose zu kommen und das weitere Vorgehen planen zu können.

Mit der neurologischen Untersuchung werden mehrere  Funktionen des Nervensystems und Bewegungsapparates erfasst:

  1. Koordination und Gleichgewicht
    Gang- und Standprüfungen, Koordinationsprüfung der Arme und Hände
  2. Motorik
    Muskelkraft, Muskelfunktion, Beweglichkeit der Muskeln, Muskelatrophien
  3. Sensibilität
    Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfinden, Vibrationsempfinden, Spitz-stumpf-Unterscheidung
  4. Hirnnervenfunktion
    Riechen, Sehen, Augenbewegung, Gesichtsmuskulatur, Berührungsempfinden im Gesicht, Sprechen, Zungen- und Rachenbewegung
  5. Muskelreflexe an Armen und Beinen
  6. Bewegungsapparat
    Beweglichkeit, Schmerzen, Blockaden, Fehlhaltung, Muskelverspannungen, Weichteilschwellungen
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Bei der EEG-Untersuchung wird mittels Elektroden, die in einer bestimmten Reihenfolge am Kopf angebracht werden (sog. 10-20-System), die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen. Die vorgegebene Elektrodenposition ermöglicht im EEG eine anatomische Zuordnung der abgeleiteten Stromkurven zu bestimmten Arealen des Gehirns.

Bei Schädigungen oder Störungen des Gehirns oder bestimmter Gehirnbezirke, kommt es zu einer Störung der elektrischen Aktivität, was im EEG durch eine Änderung des „Stromkurven“ erkannt werden kann.

Erkrankungen die mit Veränderungen im EEG einhergehen können sind:

  • Epilepsie
  • Gedächtnisstörungen / Demenz
  • Hirninfarkt, Hirnblutung
  • Hirntumor
  • Z.n. Schädel-Hirn-Trauma
  • Stoffwechselstörungen mit Beteiligung des Gehirns
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Die Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Gefäße sowie der Nerven und Muskulatur spielt in der Neurologie als nicht-invasive, hoch sensitive und schnell verfügbare Methode eine wichtige Rolle.

Vor allem in der Diagnostik von Gefäßveränderungen besitzt die Doppler- und Duplex-Sonographie einen hohen Stellenwert. Mit ihr können sehr gut atherosklerotische Veränderungen der Gefäßwände (Ablagerungen und Verkalkungen) und Verengungen der Gefäße (Stenosen) dargestellt werden.

Auch für die Kontrolle nach Behandlung einer Gefäßverengung (z.B. Einsetzen eines Stents oder Operation der Halsgefäße) kann die Ultraschalldiagnostik sehr gut genutzt werden.

Normale Darstellung der Halsgefäße im Bereich der Karotisbifurkation (Gefäßaufteilung) im B-Bild (Graustufenbild mit Darstellung der Strukturen), im C-Bild (Farbbild mit Darstellung des Blutflusses) und im D-Bild (Doppler-Sonographie) mit Messung der Flussgeschwindigkeiten

Neben der Darstellung der Halsgefäße, ist es meist auch möglich mit einer speziellen Ultraschallsonde die Gefäße im Schädelinneren darzustellen. Diese Methode wird als transkranielle Doppler – oder Duplex-Sonographie (TCD oder TCCS) bezeichnet.

Auch mit dieser Methode kann eine Aussage über Verengungen der Gefäße, eine verminderte Durchblutung der Hirngefäße bei vorgeschalteten Stenosen oder Umgehungskreisläufe getroffen werden.

Oftmals ist auch eine Darstellung verschiedener Hirnstrukturen möglich. Dies kann z.B. in der Frühdiagnose eines Parkinson-Syndroms genutzt werden oder bei Liquorzirkulationsstörungen.

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Elektroneurographie (ENG)

Die Elektroneurographie ist eine wichtige Untersuchung für die Beurteilung der Funktionsfähigkeit der peripheren Nerven. Die Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit, d.h. die Zeit die ein Impuls über eine bestimmte Strecke benötigt, ist eine der wesentlichen Messungen bei der Elektroneurographie.

Elektromyographie (EMG)

Bei der Elektromyographie wird die elektrische Aktivität des Muskels gemessen. Für die Ableitung werden spezielle dünne Nadeln verwendet, die, ähnlich wie bei der Akupunktur, innerhalb des Muskels platziert wird. Die Untersuchung ist nicht besonders schmerzhaft, hat keine wesentliche Komplikationen oder Risiken und kann meistens auch bei Patienten die Blut verdünnende Medikamente einnehmen durchgeführt werden.

Evozierte Potentiale (EVOP)

Die evozierten Potentiale dienen zur Messung längerer bzw. funktionell zusammenhängender Nervenbahnen. Ähnlich wie bei der Neurographie wird ein Impuls an einen Nerven gegeben, und man misst, wie lange es dauert bis dieser Impuls in bestimmten Bereichen des Gehirns ankommt. Die Messung erfolgt, wie beim EEG, mit Oberflächenelektroden an bestimmten Stellen der Kopfhaut.

Bei den somato-sensiblen evozierten Potentiale (SEP) wird die Funktion der langen sensiblen Nervenbahnen vom Arm oder Bein zum Gehirn gemessen. Bei dieser Messung wird oberflächlichen Nerven wiederholt ein Impuls gegeben, der dann nach zentral zum Gehirn geleitet wird.

Bei den visuell evozierten Potentialen (VEP) erfolgt eine Messung der Sehbahnen beidseits. Die Stimulation erfolgt über das Betrachten eines Bildschirms mit wechselndem Schachbrettmuster.

Die akustisch evozierte Potentiale (AEP) dienen zur Messung der Hörbahn, d.h. dem Impuls der über das Innenohr, über den Hirnstamm weiter zum Großhirn geleitet wird. Der Impuls wird über „Klicklaute“ über einen Kopfhörer erzeugt.

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Auch wenn die Basis jeder Diagnosestellung das Gespräch und die körperliche Untersuchung sind, so sind die modernen bildgebenden Verfahren, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT), nicht mehr aus der Neurologie wegzudenken. Vor allem mittels MRT können Veränderungen des zentralen Nervensystems mit hoher Genauigkeit dargestellt werden, ohne dass Röntgenstrahlung erforderlich sind.

Neben der Diagnostik am Anfang einer Erkrankung, werden beide Methoden häufig auch zur Verlaufskontrolle bei neurologischen Erkrankungen eingesetzt um z.B. den Erfolg eine Therapie beurteilen zu können.

Wir führen in unserer Praxis keine eigenen MRT- oder CT-Untersuchung durch.

Facharzt für Neurologie Anar Asgarov

Mein Werdegang
• Medizinstudium an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main
• Neurologische Weiterbildung in der Neurologischen Klinik am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main (Prof. Meyding-Lamadé)
• Einjährige Weiterbildung in der psychiatrischen Klinik der Psychischen Klinik für Gesundheit Langen (Dr. Wortelboer)
• Klinische Tätigkeit als Facharzt in der Neurologischen Klinik Falkenstein (Prof. Krakow)
Besondere Schwerpunkte
• Neuro-vaskuläre Erkrankungen (Schlaganfallvorsorge und -nachbetreuung, Diagnostik von Gefäßstenosen)
• Periphere Nervenerkrankungen (Polyneuropathien, Nervenengpass-Syndrome)
• Entzündliche Erkrankungen des ZNS (z.B. Multiple Sklerose)
• Bewegungsstörungen (z.B. Parkinson-Erkrankung)
• Wirbelsäulenerkrankungen & Erkrankungen des Rückenmarks
• Neuro-muskuläre Erkrankungen (z.B. Myasthenia gravis)
Zusatzqualifikationen
• Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Mitgliedschaften
• Deutsche Gesellschaft für Neurologie
• Landesärztekammer Hessen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Sehr geehrte Patientin, Sehr geehrter Patient,

ersteinmal vielen Dank für das Interesse an einer Terminanfrage.

Für eine optimale Behandlung benötigen wir einige Informationen von Ihnen und ihren aktuellen Beschwerden bzw. ihrer Erkrankung.

Sie können mit uns einen Termin unter der Telefonnummer: 06103 27474 während unserer Sprechzeiten vereinbaren.

Falls sie erstmalig einen Termin bei uns haben, benötigen wir eine gültige Versicherungskarte (Gesundheitskarte) und eine Überweisung mit einer konkreten Fragestellung (diese kann auch aus dem letzten Quartal sein, wenn die Fragestellung noch aktuell ist!). Auch wichtige Informationen zu ihrer Erkrankung oder den aktuellen Beschwerden sollten Sie zum Termin mitnehmen. Dazu gehören aktuelle ärztliche oder therapeutische Befunde und Krankenhausberichte (z.B. der vergangenen 1-2 Jahre, falls relevant auch noch darüber hinaus). Bitte denken Sie auch an eine aktuelle Medikamentenliste. Bitte begrenzen Sie die Unterlagen / Dokumente jedoch auf das Wesentliche!

MRT und CT Bilder können wir am besten beurteilen, wenn diese in einem speziellen Format (DICOM) auf einer CD gespeichert sind (ggf. Nachfrage in der Radiologie). Ausdrucke auf Papier sind nur eingeschränkt beurteilbar.

Bitte kommen Sie ca. 10 Minuten vor dem eigentlichen Termin, damit wir ausreichend Zeit haben ihre Daten aufzunehmen und Sie einen Patientenfragebogen ausfüllen können. Gerne können Sie den Fragebogen auch schon vorab ausfüllen und zum Termin mitnehmen.
Für einen regulären Termin bei Erstvorstellung sind 15-20 Minuten eingeplant. Je nach Krankheitsbild oder Fragestellung versuchen wir die erforderliche Diagnostik an diesem Termin oder zeitnah an einem gesonderten Termin durchzuführen.

Bitte planen sie für den Termin (einschließlich Wartezeit und Diagnostik) mindestens 60-90 Minuten ein.

Wir möchten Sie bitten, Termine, die Sie nicht wahrnehmen können,
mindestens 48 Stunden vorher abzusagen.

Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Tel.-Nummer: 116 117    oder online     www.bereitschaftsdienst-hessen.de

Praxisvertretungen werden frühzeitig bekannt gegeben.

Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus

Wir empfehlen zu unserem gegenseitigen Schutz das Tragen von Mundschutz in unserer Praxis. Bitte bringen Sie hierfür eine eigene Maske mit. Danke!

Bitte betreten sie NICHT die Praxis, wenn Sie sich in den letzten 2 Wochen in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben. Melden Sie sich unter der Telefonnummer 116117 (ärztlicher Bereitschaftsdienst, 24-Stunden besetzt) oder unter der hessenweiten Corona-Hotline 0-800-5554666 (8-20 Uhr).

Bitte betreten Sie NICHT diese Praxis, wenn sie erkältet sind, unter Grippesymptomen oder unter einem fieberhaften Infekt leiden, sondern nehmen Sie Kontakt mit ihrem Hausarzt oder rufen die Telefonnummer 116117 an.

Bitte betreten Sie diese Praxis frühestens 10 Minuten vor Ihrem Termin, damit lange Aufenthalte im Wartezimmer vermieden werden können. Bitte kommen Sie, falls möglich OHNE Angehörige.

Bitte waschen Sie sich nach dem Betreten der Praxis sofort mindestens 30 Sekunden lang (2 Strophen Happy Birthday) die Hände, BEVOR sie Kontakt zum Praxispersonal aufnehmen und wenden sich dann an die Anmeldung.

Bitte halten Sie 1,5 bis 2 m Abstand zur nächsten Person/zum Personal.
Patienten, die einen Fahrdienst benötigen und chronisch kranke Patienten sollten ebenfalls zu Hause bleiben und ihr Anliegen telefonisch klären.

Vielen Dank, Ihre Neuropraxis

Unsere Sicherheitsmaßnahmen in der Praxis:

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